Da eine HTML-Datei lediglich aus Text besteht, jede Webseite aber erst durch Design, Grafiken und andere Inhalte den gewünschten Anspruch erhält, ist es notwendig, auf externe Dateien zu verweisen. Dies nennt man “referenzieren”. Diese Verweise können in diversen Dateien notwendig werden, zum Beispiel auch ausgelagerten Stylesheets oder JavaScript-Dateien, und sind auch für die interne Verlinkung der Webseite relevant.
Wo ist aber der Unterschied zwischen absolut und relativ?
Generell gibt es drei Möglichkeiten, Verweise auf andere Dateien anzulegen: vollständige URLs, absolute Pfade und relative Pfade.
Vollständige URLs sind die wohl simpelste Methode, bringen aber auch Probleme mit sich, wenn sich an der Domain etwas ändern sollte. Dann wäre man dazu veranlasst, jeden Verweis zu editieren. Ein Beispiel für einen solchen URL-Verweis ist in der folgenden Zeile zu sehen:
http://www.webseite.de/de/images/bild.jpg
In der Regel kann dies aber jede Adresse sein. Zu Anfang steht das Protokoll http, gefolgt von :// und der Adresse des Webservers, hier in Form der Domain webseite.de (das www ist lediglich die übliche Subdomain). Durch einen weiteren Schrägstrich getrennt folgt der lokale Pfad zur gewünschten Datei. Auf Grund des genannten Problems verwendet man diese Variante aber meist nur, wenn sich Dateien nicht auf dem eigenen Webserver befinden.
Im Unterschied dazu wird bei der absoluten Referenzierung auf die Adresse des Servers verzichtet. Solche Pfade, wie der folgende, sind relativ zur URL, aber absolut auf die Konstruktion der Webseite gesehen:
/de/images/bild.jpg
Verwendung kann ein solcher Pfad finden, solange man Dateien auf dem eigenen Server ansprechen möchte. Der Schrägstrich zu Beginn bedeutet, dass immer im Root-Verzeichnis angesetzt wird. Sprich hier ist der Ausgangspunkt immer das Wurzel- oder Hauptverzeichnis des Servers, wobei dieses meist auf den Hauptordner der Webseite gesetzt ist.
Zu guter Letzt die dritte Möglichkeit in Form von relativen Pfadangaben. Diese bietet sich ebenfalls nur an, wenn sich die anzusprechenden Dateien auf dem eigenen Server befinden. Relative Pfade sind aber zu empfehlen, da diese auch unter anderen Adressen funktionieren (zum Beispiel auch offline auf der eigenen Festplatte).
images/bild.jpg
./images/bild.jpg
../../images/bild.jpg
Die ersten beiden Zeilen dieses Beispiels bewirken hier das gleiche. Es könnte demnach zum Beispiel von einer index.html auf das genannte Bild verwiesen werden, welches sich im Ordner Images der gleichen Ebene der HTML-Datei befindet. Mittels ./ wird mit dem Ansprechen des aktuellen Verzeichnisses dann Identisches erreicht. Durch ../ beziehungsweise ../../ geht man in der Verzeichnisstruktur die entsprechende Anzahl Ebenen nach oben. In unserem Beispiel (dritte Zeile) geht es demnach zwei Ebenen nach oben, woraufhin dann der Ordner images sowie anschließend das Bild bild.jpg gewählt wird.
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