Bei der Entwicklung von Webseiten sind Tool-Leisten mit speziellen Werkzeugen oft hilfreich. Die derzeitige Situation erfordert zunehmend die Optimierung einer einzelnen Seite auf eine Hand voll Webbrowser. Dabei unterscheiden sie sich nicht nur in der Anzeige, sondern auch bei den Webmastertools. Eine universelle Lösung gibt es nicht.
Für die wichtigsten Browser möchte ich daher einmal auf Toolbeispiele eingehen.
Mozilla Firefox
Der allseits beliebte Firefox macht Webentwicklern die Arbeit wohl am leichtesten. Wirft man einen Blick in die Addon-Datenbank findet man bereits eine Menge Plugins zum Thema Webentwicklung. Hieraus sollte jeder nach Belieben und Bedarf die für sich besten Tools auswählen.
Als Empfehlung kann aber die begehrte Web Developer Toolbar genannt werden. Die, für Firefox üblich, einfache Installation einmal abgeschlossen, bedarf es lediglich eines Neustarts und man kann über umfangreiche Entwicklerwerkzeuge verfügen.
Für eine noch ausführlichere Analyse der Webseite dient ergänzend das Addon Firebug. DOM und CSS Analyse sind nur zwei von unzähligen Möglichkeiten, die dieses Tool mit sich bringt.
Internet Explorer
Webentwicklung im Microsoft Internet Explorer sieht da schon anders aus. Hier sind Angebot und Möglichkeiten bei Weitem nicht so reichhaltig. Trotzdem gibt es ein paar nützliche Tools, die - analog zu denen vom Firefox - bei der Entwicklung helfen können.
Allem voran bietet Microsoft selbst eine Developer Toolbar an, die mit dem Firebug zu vergleichen ist. Auch hier untersucht man Quellcode, CSS und vieles mehr. Allerdings funktioniert diese Version weder im 6er IE noch mit dem kommenden IE8. Dafür sollen in letzterem aber diverse Tools bereits von Haus aus integriert sein.
Die Web Accessibility Toolbar des WAT-Konsortiums bringt auch einige Werkzeuge und umfangreiche Möglichkeiten für die Analyse der Webseitenstruktur. Dabei bietet sie ähnliche Funktionen wie das eben vorgestellte Pendant im Firefox und ist IE6 kompatibel.
Apple Safari (für Windows)
Den Standard Browser des Macs gibt es auch für Windows. Tools zur Webentwicklung sind aber auch hier nicht enthalten und müssen nachinstalliert werden.
Erwähnenswert ist hier der Web Inspector. Mit diesem sind Struktur einer Webseite und Styleeigenschaften leicht zu ermitteln. Außerdem werden einige Daten gesammelt und für die Ladezeiten der einzelnen Elemente zum Beispiel grafisch dargestellt.
Opera
Der einzige Browser, der von sich aus Entwicklertools mit bringt ist wie erwartet der Webbrowser Opera. Seit Version 9.2 kann man damit bereits standardmäßig DOM, Scrpite, Stylesheets sowie noch einiges mehr betrachten und das Layout gezielt untersuchen.
Ergänzend dazu gibt es aber auch die für den IE genannte Web Accessibility Toolbar für den Opera. Die Funktionen sind hier die gleichen, sofern man alle erforderten Installationen durchführt.
Für welchen Browser man also auch optimieren möchte, Tools zur Unterstützung gibt es für jeden Browser. Zwar ist die Auswahl oft beschränkt, allerdings decken die vorhandenen Tools das Nötigste ab.


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