Das derzeit verwendete HTML 4.01 soll in Zukunft von HTML 5 beerbt werden. Dabei finden vor allem neue Elemente mit semantischem Nutzen ihren Weg in die Standard-Auszeichnungssprache des Internets. Ergebnis wird sein, dass die Struktur einer Webseite durch Tags wie beispielsweise <header>, <footer>, <section>, <article> oder <nav> nochmals gefördert und optimiert wird.
Die Implementierung neuer Elemente und Attribute ist natürlich bereits heute möglich, allerdings stellt sich die Frage, in wie weit die verbreiteten Browser diese auch unterstützen.
Tatsache ist aber, dass HTML 5 das Repertoire an Elementen und Attributen ordentlich aufräumt. So werden beispielsweise <font> und <center> nicht mehr mit aufgenommen, da deren Funktionen via CSS besser zu managen sind.
Im Großen und Ganzen ist HTML 5 aber weitestgehend abwärtskompatibel, weshalb in vielen Fällen der Austausch des Doctypes (den man sich von nun an übrigens endlich merken kann) genügen dürfte um eine valide HTML 5 Seite zu erreichen.
Alle Änderungen hat die W3C auf ihrer Seite aufgeführt.
Die meisten HTML 5 Elemente sind für die heutigen Browser allerdings noch unbekannt. Daher kommt es auf den Browser an, wie dieser mit unbekannten Tags und Attributen umgeht. Während Opera, Safari und die neueste Firefox Version damit weniger Probleme haben, hat der Firefox 2 allerdings so seine Macken bei der Interpretation der neuen Elemente. Microsofts Internet Explorer hingegen hat zwar keine Probleme mit den unbekannten Tags, eine Formatierung dieser über CSS scheitert allerdings, solange man das Element nicht zuvor per JavaScript erstellen lässt.
Heutiger Einsatz
Zwar können wir heute bereits viele HTML 5 Elemente und Attribute in unsere Webseiten einbauen, allerdings befindet sich die neue Version der Auszeichnungssprache noch im Entwicklungsstadium. Unterschiede von Browser zu Browser, besonders in der Darstellung, sind also vorprogrammiert.
Außerdem ist die browserseitige Unterstützung noch lange nicht vollends gegeben und basiert oft auf geschicktem Handling von unbekannten Elementen oder Attributen. Dies hat zur Folge, dass die Verwendung solcher Neuerungen heute noch nicht den Effekt bringt, der damit letzten Endes bezweckt werden soll.
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