Zu guter Letzt möchten wir die Reihe der Artikel um die Website Druckversion abschließen, indem wir die letzten Hinweise zum Bereich der Inhalte erwähnen. Nachdem wir bereits auf die Schriftart und die Hyperlinks eingegangen sind folgen nun Logo und Seitenumbrüche.
Zwar stellen letztere nicht die wichtigste Optimierung der Druckversion dar, allerdings rundet eine Berücksichtigung der hier gegebenen Tipps die Anpassung der Website an die analoge Welt ab.

Druckfreundliches Logo
Grundsätzlich sollte bereits bei der Konzeption eines Logos darauf geachtet werden, dass dieses auch als “Stempel” (Schwarz-Weiß Version) seine Aussagekraft nicht verliert. Wurde dies beachtet, zahlt sich das im folgenden Schritt aus. Denn nicht nur der Inhalt, sondern auch das Logo sollte für die Druckversion optimiert werden. Optimal ist eine auf Schwarz und Weiß reduzierte Version des Logos. Wer auf Farben aber nicht verzichten möchte sollte beachten, dass das Logo auch bei einem eventuellen Graustufen-Druck noch gut aussieht. Schließlich lässt sich ein farbiger Ausdruck nicht erzwingen.
Wichtig ist zudem, dass das Logo als Vordergrundbild eingebunden ist. Wie bereits zuvor beschrieben, werden Hintergründe beim Druck automatisch und im besten Fall zusätzlich über die print.css ausgeblendet. Damit das Logo auf dem Ausdruck erscheint ist daher ein Vordergrundbild im HTML notwendig.

Ordnung und Struktur durch Seitenumbrüche
Für die Druckversion der eigenen Website lassen sich auch Seitenumbrüche definieren. Zwar kann man nicht mit absoluter Sicherheit vorhersagen, nach wie viel Inhalt eine Seite gefüllt ist, allerdings ist das auch gar nicht notwendig.
Seitenumbrüche können und sollten eher dazu genutzt werden den Ausdruck thematisch zu strukturieren. So bietet es sich beispielsweise an, Kommentare zu einem Artikel auf einer neuen Seite beginnen zu lassen. Durch dieses Vorgehen ist der Inhalt von den Meinungen der Nutzer auch optisch getrennt. Zudem kann der User beim Ausdrucken die Seiten mit den Kommentaren bei Bedarf manuell auslassen.
Notwendig für den Seitenumbruch ist folgende Zeile:

#comments {
page-break-before: always;
}

Dies lässt sich selbstverständlich auch auf andere und weitere Elemente anwenden. Man kann auch mit einem speziell dafür angelegten DIV arbeiten, dem man z.B. die Klasse “page-break” gibt. Allerdings muss diese dann standardmäßig ausgeblendet und an allen gewünschten Stellen im HTML eingesetzt werden.

Sofern einige der Tipps dieser Reihe beherzigt werden, werden die User es danken. Schließlich kommt eine solche Druckversion der Website jedem entgegen, der sich über die digitale Welt hinaus mit den Inhalten beschäftigt. Auch dies Bedarf wie dargestellt einer Optimierung.

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