Templatr ist ein Designer für WordPress Themes. Mit einem aufgeräumten Interface wird man vom Template Generator begrüßt. Ein kurzer Blick über die Seite verrät, wie man vorzugehen hat. Hier sind drei wichtige Bereiche direkt zu erkennen. Die Anleitung der ersten Schritte auf der linken Seite, die Vorschau des Blogs in der Mitte und darüber eine zusätzliche Leiste mit Einstellungsmöglichkeiten.
Zu Beginn wird ein Layout ausgewählt, was auch gut funktioniert. Angezeigt wird die gewählte Veränderung allerdings erst, wenn man die Skizze des Layouts anklickt. Ein Hinweis darauf fehlt leider. Hat man sich für eine Aufteilung des Blogs entschieden, so kann man zuvor erstellte Grafiken für zum Beispiel den Head- oder Foot-Bereich der Seite hochladen um diese im darauf folgenden Schritt verwenden zu können. Bei diesem geht es dann schließlich darum, den Designer zu verwenden.
Der Hinweistext gibt an, dass man kein Fachwissen benötigt, um ein Template zu erstellen. Allerdings ist bereits das gezielte Auswählen von bestimmten Seitenelementen ohne Vorkenntnisse nicht einfach. Aktionen wie Margin oder Padding Einstellungen erschließen sich dabei blutigen Anfängern nicht auf Anhieb.
Zu Gute halten muss man dem Designer allerdings, dass man in der Vorschau alles anklicken und somit auswählen kann. Die Einstellungsmöglichkeiten lassen kaum Wünsche offen, sind aus diesem Grund aber auch nicht immer etwas für Unerfahrene.
Generell lässt sich dazu aber sagen, dass man einfach einmal ausprobieren sollte, was der Designer so hergibt. Es lässt sich alles reparieren. Was allerdings fehlt ist ein Reset-Button, vor allem, da ein Design laut Autor bis zu 30 Tagen gespeichert und beim erneuten Besuch automatisch geladen wird.
Der Designer ist definitiv eine Zeitersparnis, wenn man ein eigenes Template erschaffen möchte und die Möglichkeiten des Generators für die persönlichen Zwecke ausreichend sind. Auf der Hilfeseite gibt es sogar ein dreiteiliges Einführungsvideo von insgesamt 15 Minuten, in denen ein Design erstellt wird (nach unten scrollen).
Hat man sein Theme dann erstellt, dann kann man dieses für die gewünschte Sprachversion herunterladen. Anschließend muss es nur noch installiert und aktiviert werden.
Fazit
Templatr ist eine geniale Idee, die leider noch ein paar kleine Ecken und Kanten hat. Davon abgesehen kann man sich ohne großes CSS Gehacke ein individuelles Template erstellen. Allerdings bedarf es beim ersten Anlauf deutlich mehr als den im Video versprochenen 15 Minuten, sofern man ein gutes Ergebnis erreichen will.
Es kommt aber relativ schnell der Zeitpunkt, wo man sich mit der Funktionsweise des Generators angefreundet hat. Allerdings dauert der Einstieg für HMTL und CSS Neulinge etwas länger.
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